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SPD will Internationale Fahrradwerkstatt langfristig sichern

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"Auf die internationale Fahrradwerkstatt können wir in Gievenbeck nicht verzichten", so das klare Statement von SPD-Ratsfrau Doris Feldmann und Beate Kretzschmar, SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung West. Bereits in der letzten Ratsperiode stellte die SPD-Ratsfraktion unter dem Titel "Gievenbeck in den Fokus nehmen" einen Antrag, der u.a. die Verstetigung der auf Integration und Nachhaltigkeit abzielenden Fahrradwerkstatt vorsieht. Hier ist so viel mehr als eine Fahrradwerkstatt entstanden", so Feldmann.

"Menschen unterschiedlicher Herkunft arbeiten hier im wahrsten Sinne des Wortes "Hand in Hand" - hier wird nicht nur etwas für Geflüchtete getan, hier arbeitet man zusammen, tauscht Lebensgeschichten aus - hier findet interkulturelle Begegnung statt!" Für Beate Kretzschmar ist auch das Fahrrad selbst Sinnbild der Integration: "INtegration in Münster ist ohne Fahrrad kaum denkbar - es verschafft Mobilität und Zugehörigkeit. Es ist genau der richtige Ansatz, dass die gespendeten Räder nicht nur aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden - oft sind es gerade die Fahrradkurse, die Teilhabe ermöglichen - z.B. für geflüchtete Frauen."

 

Die Internationale Fahrradwerkstatt ist nach Überzeugung der Sozialdemokratinnen zu einem ernormen Mehrwert für Gievenbeck - und auch darüber hinaus - geworden. "Sie braucht hier vor Ort unbedingt eine langfristige Perspektive und die entsprechenden Räumlichkeiten." Aktuell arbeitet die mit der Entwicklung des Oxford-Quartiers beauftragte Konvoy-Gesellschaft an der Umsetzung des SPD-Antrages. "Sehr gut vorstellbar" ist aus Sicht von Feldmann auch die Einbeziehung der alten Feuerwache außerhalb der Quartiersmauer, die aktuell noch vom Grünflächenamt als sogenannte Gärtnerunterkunft genutzt wird." Die neue Gärtnerunterkunft wird innerhalb des Quartiers liegen - die alte Feuerwache soll abgerissen werden. "Im Dialog mit dem Team der Internationalen Fahrradwerkstatt, dem Integrationsforum und der Verwaltung werden wir prüfen, ob daraus nicht sogar eine Win/Win-Situation werden kan", so Beate Kretzschmar, die einen entsprechenden Prüfantrag an die Bezirksvertretung West gestellt hat, der den Aspekt "Begegnungsraum" schärft.